Herne

Mont-Cenis-Gesamtschule

Beteiligte

  • Beteiligte: Bauordnungsamt Herne und Fachbereich Immobilien
  • Bauherr: HSM Herner Schulmodernisierungsgesellschaft mbH
  • Bauprojekt: Neubau Mont-Cenis Gesamtschule, Herne
  • GU: Hundhausen

Darstellung der Gesamtbebauung

Das Neubauprojekt der Mont-Cenis Gesamtschule in Herne ist ein umfassendes Bauvorhaben, das die Sanierung und Erweiterung bestehender Schulgebäude mit einem modernen Neubau vereint. Nach der Erstellung des Neubaus erfolgt ein Teilabriss.
Die Herner Schulmodernisierungsgesellschaft mbH (HSM) fungiert als Bauherr und übernimmt die Verantwortung für die Umsetzung der Maßnahmen in enger Zusammenarbeit mit dem Bauordnungsamt Herne und dem Fachbereich Immobilien. Ziel des Projekts mit 2.300m² Bruttogrundfläche ist es, eine innovative, nachhaltige und energieeffiziente Schulstruktur zu schaffen, die den Anforderungen einer modernen Bildungslandschaft entspricht.
Bei dem im BIM-Projekt zu beurteilenden Bauvorhaben handelt es sich um einen freistehenden modernen Erweiterungsbau. Dieser wird aus drei nahezu quadratischen Baukörpern bestehen, die zusammen ein rechteckiges und kompaktes Gebäude formen.

Perspektive vom zukünftigen Gesamtcampus von Kemper + Steiner und Partner aus Bochum
Luftbild (Baustellenkamera Firma Hundhausen)
Südansicht Fertigstellung (Quelle: HSM)

Erläuterungen zum Neubau

Der nördliche und mittlere Gebäudeteil wird jeweils aus drei Geschossen bestehen, während der südliche Abschnitt zweigeschossig konzipiert ist. Der Neubau wird im westlichen, derzeit unbebauten Teil des Schulgeländes errichtet und in die bestehende Schullandschaft integriert. Die Planung sieht eine umweltfreundliche und nachhaltige Bauweise vor. Die Dachflächen des neuen Schulgebäudes werden begrünt, um die Biodiversität zu fördern und die Wärmedämmung zu verbessern. Zudem werden groß-flächige Photovoltaik-Module zur Energiegewinnung genutzt und decken einen Teil des Energiebedarfs der Schule.

Sanierung, Abriss und Neubau (Quelle: HSM)

Beim Projekt handelt es sich um einen großen Sonderbau im Sinne der Landesbauordnung (BauO NRW 2018), da eine Schule als „Versammlungsstätte“ eingestuft wird. Im Baugenehmigungsverfahren für Sonderbauten müssen spezifische Anforderungen an Sicherheit und Nutzbarkeit erfüllt werden. Dabei sind insbesondere die Vorgaben der Schulbaurichtlinie NRW in Bezug auf bauliche Sicherheit, Brand-schutz, Barrierefreiheit sowie die funktionale Gestaltung von Schulen zu beachten. Diese schreibt unter anderem Mindestgrößen für Unterrichtsräume, Anforderungen an Flucht- und Rettungswege sowie an die technische Ausstattung vor.

BIM-basierte Bauantragsprüfung im Projekt „Mont-Cenis-Gesamtschule"

Im Projekt „Neubau der Mont-Cenis Gesamtschule“ erfolgt die BIM-basierte Prüfung nachträglich zur konventionellen Bauantragsprüfung . Der konventionelle Bauantrag wurde am 14. Oktober 2024 gestellt.

Prüfungsschwerpunkte

Mögliche Schwerpunkte der teilautomatisierten Prüfung umfassen

  • Nutzflächenberechnung
  • Brandabschnitte
  • Notwendige Flure
  • Flächenberechnung
  • Schulbau
    • LernCluster
    • neue Brandabschnitte
  • Gebührenrechnung
    • BRI
  • Rettungsweglängen
    • Berechnen
    • visualisieren
  • Barrierefreiheit
  • Brüstungs-höhe/breite der 2. Rettungsweg
    • Prüfen
  • Anleiterbarkeit/Aufstellflächen
Planungsrecht
  • B-Plan
    • Lagepläne: Abstandsflächen
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